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Gegründet vom Verbraucherzentrale Bundesverband und seinen Mitgliedsorganisationen
Hände im Kreis

Bündnisarbeit

Gemeinsam erreichen wir mehr

Der gemeinsame Austausch trägt zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft bei. Durch das Bündnis für Verbraucherbildung, aber auch den Bundespreis Vebrraucherschutz und das Dialogforum Verbraucherschutz kommen verschiedene Akteure des Themenfeldes Verbraucherschutz ins Gespräch.

 

Bündnis für Verbraucherbildung

 

2013 gründete die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz das Bündnis für Verbraucherbildung, in welchem sich mittlerweile über 40 Akteure aus Verbraucherschutz, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft gemeinsam für die Konsum- und Alltagskompetenzen von Kindern und Jugendlichen stark machen.

Das Ziel: Kinder und Jugendliche sollen am Ende der Schullaufbahn in der Lage sein, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Folgen des eigenen Konsums zu reflektieren, sinnvolle Entscheidungen für ihr eigenes Leben zu treffen und diese umzusetzen.

Der Weg: Im Dialog tauschen die Akteure ihre vielfältigen Erfahrungen, Wissen und Ideen für bessere Verbraucherbildung aus und platzieren mit der Stärke des Bündnisses ihre gemeinsamen Forderungen.

Die Meilensteine: Die vom Bündnis mit auf den Weg gebrachten Beschlüsse zur Verbraucherbildung der Verbraucherschutzministerkonferenz (2014) und der Kultusministerkonferenz (2013) haben dazu beigetragen, dass einige Bundesländer seitdem Verbraucherbildung an Schulen fördern.

Um die verbindliche Umsetzung in allen Bundesländern voranzubringen, setzt sich das Bündnis für Verbraucherbildung auch weiterhin ein für:

  • die Schaffung von verbindlichen Bildungsstandards zur Verbraucherbildung,
  • eine stärkere Verankerung der Verbraucherbildung in schulischen Lehrplänen,
  • die Förderung der Verbraucherbildung in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften,
  • die Stärkung der Verbraucherbildungsforschung

Das Bündnis für Verbraucherbildung hat sich Leitlinien gegeben mit dem Ziel, eine effektive und erfolgreiche Zusammenarbeit zu erreichen.

 

Dialogforum Verbraucherschutz

„Gut auf den Konsumalltag vorbereitet –
Wo Verbraucherschutz für Geflüchtete ansetzen muss“

 

Geflüchtete gehören zu den besonders verletzlichen Verbrauchern, weil sie die deutsche Sprache noch nicht beherrschen und erst lernen müssen, wie das Konsumleben in Deutschland funktioniert. Handyverträge, Kontoeröffnung, Haftpflichtversicherung oder Stromanbieter - wenn man nicht Bescheid weiß, lauern viele Fallstricke. Fast alle Geflüchteten besitzen ein Smartphone, um mit ihren Familien in Kontakt bleiben zu können. Doch im Netz finden sich nicht nur nützliche Apps und Informationen, sondern es drohen auch Gefahren wie Kostenfallen, Identitätsmissbrauch oder unseriöse Anbieter. Immer wieder gibt es Berichte von vermeintlichen Vertretern von Mobilfunkanbietern und Versicherungen, die in Unterkünften die Bewohner zum Vertragsabschluss drängen. Doch die Schuldenfalle droht auch ohne Fremdeinwirkung. Beispielsweise mit hohen Rechnungen und Nachzahlungsforderungen, wenn die Heizung im Winter permanent aufgedreht oder die direkte Hitze des Backofens zum Wärmen genutzt wurde.

Das Dialogforum Verbraucherschutz 2017 stellte die Frage in den Mittelpunkt, was Verbraucherschutz leisten muss und kann, damit Geflüchtete ausreichend auf den Konsumalltag vorbereitet sind. Wie können Geflüchtete beim Ankommen und Zurechtfinden in unserer Gesellschaft bestmöglich unterstützt werden? Welche Themen stehen bei der Beratung an erster Stelle? Vor welchen Herausforderungen für eine nachhaltige, bedarfsgerechte und gesellschaftlich notwendige Verbraucherbildung für Geflüchtete stehen wir? Was funktioniert bereits gut und wo fehlen Lösungen? Welche für den Verbraucherschutz relevanten Erfahrungen haben Unternehmen mit Geflüchteten gemacht? Im Austausch mit Stakeholdern aus Politik, Verbraucherschutz, Wirtschaft und Zivilgesellschaft teilten wir Wissen und Erfahrungen und diskutierten Spannungsfelder. Wir wollten gemeinsam Antworten auf die Frage finden, welchen Beitrag Verbraucherschutz für eine erfolgreiche Integration von Geflüchteten in unsere Gesellschaft leisten kann und muss.

Unsere Bündnismitglieder

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