Bündnis für Verbraucherbildung

Für die Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen

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Das „Bündnis für Verbraucherbildung“ ist ein Zusammenschluss von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Verbraucherschutz, Wirtschaft und Wissenschaft, das von der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz (DSV) initiiert wurde und geleitet wird.

Das Bündnis wurde am 12. März 2013 gegründet, um gemeinsam Konsum- und Alltagskompetenzen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu fördern.

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Unsere Vision ist es, dass allen Kindern und Jugendlichen in Deutschland durch ein institutionell abgesichertes Angebot an schulischer und außerschulischer Verbraucherbildung, die für ihr Leben notwendigen Entscheidungs- und Konsumkompetenzen vermittelt werden. Am Ende der Schullaufbahn sollen junge Verbraucherinnen und Verbraucher stehen, die in der Lage sind, die sozialen, ökonomischen und ökologischen Folgen des eigenen Konsums zu kennen, zu reflektieren und im Ergebnis dieses Wissen in ihr eigenes Handeln übernehmen.

Dazu wollen die im Bündnis zusammengeschlossenen Akteure gemeinsam agieren,

  • indem sie die Entscheidungsträger in den Bundesländern für die Relevanz und Brisanz des Themas sensibilisieren
  • und indem sie die Kultusministerkonferenz darin bestärken, verbindliche Rahmenrichtlinien für die Verbraucherbildung in der Schule zu empfehlen.

Parallel stärkt das Bündnis durch konkrete Maßnahmen und Schulprojekte zur Verbraucherbildung die Akteure im schulischen und außerschulischen Bildungsbereich, um politischen Entscheidungsträgern Modellhaft zu zeigen, wie Verbraucherbildung in den Lehrplänen verankert werden kann. Der „Fonds für Verbraucherbildung“ der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz unterstützt diese Maßnahmen auch finanziell.

Die Projekte werden von den Verbraucherzentralen und -verbänden entwickelt und durchgeführt. Der Stiftungsvorstand entscheidet über Förderprojekte.

FAQ zum Bündnis

Mit der Empfehlung "Verbraucherbildung an Schulen" vom September 2013 hat sich jetzt auch die Kultusministerkonferenz für die Stärkung der Konsum- und Alltagskompetenzen ausgesprochen. Hier kommen Sie zur Pressemitteilung der Stiftung dazu.

Das Bündnis für Verbraucherbildung gibt sich die Leitlinien mit dem Ziel, eine effektive und erfolgreiche Zusammenarbeit zu erreichen.

Prinzip 1 "Für Verbraucherbildung"
Alle Bündnispartner unterzeichnen die Resolution für Verbraucherbildung und setzen sich insbesondere für die Institutionalisierung der schulischen Verbraucherbildung ein.

Prinzip 2 "Grundverständnis"
Für das gemeinsame Handeln gelten die drei Grundprinzipien, wie sie im Beutelsbacher Konsens verankert sind: das Indoktrinationsverbot, die Förderung der Analysefähigkeit und das Gebot der Kontroversität. Daher sind Werbung für Produkte bzw. Marketing und Kundenakquise ausnahmslos ausgeschlossen.

Prinzip 3 "Fonds für Verbraucherbildung"
Wer die Bildungsaktivitäten finanziell unterstützt, zahlt in den „Fonds für Verbraucherbildung“ ein. Der Verbraucherzentrale Bundesverband, seine Mitgliedsorganisationen und die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz entwickeln und realisieren Projekte, die aus dem Fonds finanziert werden. Der Stiftungsvorstand entscheidet unabhängig von Geldgebern über die Projekte.

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