Förderausschreibungen

Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz veröffentlicht regelmäßig Förderausschreibungen für antragsberechtigte Organisationen (siehe Förderleitlinien). Bei Fragen zu Förderanträgen und Ausschreibungen schicken Sie uns bitte eine E-Mail an info@verbraucherstiftung.de

Stand: 27.04.2017 / Dr. Melanie Weber-Moritz, Geschäftsführerin der Stiftung

Aktuelle Förderausschreibung

Stärkung von Verbraucherkompetenzen bei Flüchtlingen

Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz unterstützt Projektvorhaben mit dem Ziel, Verbraucherschutz und Verbraucherinformation bundesweit zu fördern. Im Mittelpunkt ihrer Förderaktivitäten steht aktuell die Stärkung von Konsum- bzw. Alltagskompetenzen bei Kindern und Jugendlichen. Mit dieser Ausschreibung ruft die Stiftung antragsberechtigte Organisationen dazu auf, Projektanträge zum Thema „Stärkung von Verbraucherschutzkompetenzen bei Flüchtlingen“ einzureichen.

Ausschreibung richtet sich an: Förderberechtigte Organisationen (Verbraucherzentrale Bundesverband e. V., Verbraucherzentralen, Verbraucherverbände des Verbraucherzentrale Bundesverbandes e. V.).

Die Antragsfrist endet am: 1. Juni 2017

Hintergrund
In den Jahren 2015 und 2016 sind über eine Million Schutzsuchende in Deutschland angekommen. Flüchtlinge sind, u. a. aufgrund kultureller und sprachlicher Barrieren, eine besonders verletzliche und schutzbedürftige gesellschaftliche Gruppe. Nach ihrer Ankunft in Deutschland werden Flüchtlinge als Verbraucherinnen und Verbraucher vor zahlreiche Herausforderungen gestellt, bei denen sie kompetente Unterstützung benötigen. Der Erwerb von Konsumkompetenzen ist deshalb ein wichtiger Baustein für die Integration. Die aktuelle Ausschreibung setzt hier an. Ziel ist es, Verbraucherkompetenzen bei Flüchtlingen zu fördern. Im Sinne eines präventiven Verbraucherschutzes sollen sie dabei unterstützt werden, hinreichende Konsumkompetenzen zu entwickeln, um an sie gerichtete Angebote kritisch bewerten und eine richtige Auswahl treffen zu können.

Gegenstand der Förderung
Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz beabsichtigt, Projekte des Verbraucherschutzes zu finanzieren, die Verbraucherkompetenzen bei Flüchtlingen fördern. Die geplanten Maßnahmen sollen sich an zentralen Problemen des Verbraucherschutzes, mit denen Flüchtlinge konfrontiert sind, orientieren. Wichtige Themen (u. a. Finanzen, Telefon und Internet, Lebensmittel und Ernährung, gesundheitliche Versorgung, Energie- und Wasserverbrauch) und häufig auftretende Probleme (u. a. Urheberrechtsverletzungen, Fehlberatung und Betrug beim Abschluss von Verträgen) sollen aufgegriffen und Angebote zur langfristigen Stärkung der Verbraucherbildung in diesen Konsumbereichen geschaffen werden. Projektanträge mit Fokus auf minderjährige Flüchtlinge sind besonders erwünscht.

Die Projekte sollen Multiplikatoren aus der Flüchtlingshilfe, Bildungseinrichtungen und ggf. Schulen (z. B. über Willkommens- oder Integrationsklassen) einbinden. Mit den geplanten Maßnahmen soll ein nachhaltiges Bildungsangebot geschaffen werden, das über ein reines Informationsangebot hinausgeht.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Projekte von bundesweiter Bedeutung sind und kulturell und sprachlich eine hohe Reichweite bei Flüchtlingen erzielen. Mit den geförderten Projekten leistet die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz einen Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Integration von Flüchtlingen in Deutschland.

Hinweise zur Antragsstellung

Förderbedingungen und Antragsverfahren

  • Die maximale Höhe der Förderung beträgt 75.000,00 €.
  • Ein angemessener Eigenanteil der geförderten Organisation muss im Finanzplan enthalten sein.
  • Die Fördermittel werden für die Jahre 2017 und 2018 bereitgestellt.
  • Antragsberechtigt sind der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. und seine Mitgliedsorganisationen (s. www.vzbv.de/content/mitglieder).
  • Die Fördermittel werden nach erfolgter Antragsstellung (s. Antragsvorlage), Antragsprüfung und positivem Bescheid durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz als Fehlbedarfsfinanzierung gewährt.
  • Im Antrag ist darzulegen, wie und von wem das Projekt durchgeführt wird und inwiefern das Vorhaben bundesweite Ausstrahlung hat. Ein detaillierter Finanzplan ist dem Antrag beizufügen. Bitte nutzen Sie die Antragsvorlage (siehe unten).

Den Antrag senden Sie bitte unterschrieben und in Papierform sowie zusätzlich per E-Mail an.

Deutsche Stiftung Verbraucherschutz
Markgrafenstraße 66
10969 Berlin
info@verbraucherstiftung.de

Voraussetzungen für eine Förderung

Bei Fragen wenden Sie sich an Dr. Melanie Weber-Moritz, Geschäftsführerin Deutsche Stiftung Verbraucherschutz: melanie.weber-moritz@verbraucherstiftung.de, Telefon: (030) 25 800-239.

BITTE BEACHTEN, DASS NUR DIE OBEN GENANNTEN ORGANISATIONEN FÖRDERBERECHTIGT SIND!