Bundespreis Verbraucherschutz 2020: GemüseAckerdemie

Der Bundespreis Verbraucherschutz 2020 in der Kategorie "Projekt" geht an das Bildungsprogramm GemüseAckerdemie

Wir ernten, was wir säen. Dies trifft bei der GemüseAckerdemie doppelt zu: zum einen für Schüler und Kitakinder, die bundesweit in der GemüseAckerdemie über ein Jahr lernen, wie man Gemüse anbaut, pflegt und erntet. Zum anderen gilt es für das Projekt es erntet den Bundespreis Verbraucherschutz 2020 für seine praktische und alltagsnahe Bildungsarbeit, die einen großen Beitrag dazu leistet, dass sich die Zusammenhänge nachhaltigen Konsums im Bewusstsein und Handeln junger Menschen verankern.

Ob im Klassenraum oder auf dem eigenen Acker: innerhalb des Bildungsprogramms GemüseAckerdemie bauen Kinder und Jugendliche über ein Jahr ihr eigenes Gemüse in Kitas und Schulen an. Dabei erleben sie, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie diese wachsen. Mehr als 65.000 Kinder und Jugendliche haben seit 2013 mit der GemüseAckerdemie geackert. Das Ziel: eine junge Generation für eine gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit begeistern.

Lob erntet das Projekt zudem von der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner: "Indem Sie, die GemüseAckerdemie, mit jungen Leuten auf den Acker gehen, zeigen Sie Ihnen nicht nur, wie viel Arbeit und Ressourcen in Obst und Gemüse stecken. Sie zeigen ihnen besonders, was Konsum bedeutet und welche Verantwortung für die eigene Gesundheit und die gesamte Gesellschaft damit verknüpft ist. Ich wünsche mir, dass Ihr Engagement im wahrsten Sinne des Wortes "Schule macht". Sie haben den Bundespreis Verbraucherschutz redlich verdient. Herzlichen Glückwunsch."

Erfahren Sie hier mehr über die Preisträger in der Kategorie "Engagement" - das Medizinjournalisten-Duo Nicola Kuhrt und Hinnerk Feldwisch-Drentrup.