Jahresbericht - Lernen für das Leben

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Jahresbericht 2018
Lernen für das Leben - Wir fördern Verbraucherbildung

Verbraucherbildung hilft selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen und vermittelt, wie wir uns im Konsumalltag schützen, Fallstricke erkennen und unabhängige Informationen erhalten können. Darum ist die Arbeit der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz so wichtig. Mit der Förderung von Verbraucherschutzprojekten, speziell im Bereich Verbraucherinformation und Verbraucherbildung, ist es unser Ziel, Verbraucher bereits vom Kindesalter an fit für den Konsumalltag zu machen. Mit dieser Vision hat die Stiftung im Berichtsjahr mehrere Schulen in verschiedenen Bundesländern mit Unterstützung der Verbraucherzentralen auf ihrem Weg zur Verbraucherschule begleitet. Darüber hinaus hat sie eine Studie zur Identifizierung von Verbraucherkompetenzen finanziert, einen bundesweiten Fachtag Verbraucherbildung für Lehrkräfte gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Brandenburg durchgeführt und zum zweiten Mal die bundesweite Auszeichnung „Verbraucherschule“ des Verbraucherzentrale Bundesverbandes unterstützt. Zudem hat die Stiftung zwei wichtige Projekte zur Förderung von Verbraucherkompetenzen von Flüchtlingen gefördert, eines unter Federführung der Verbraucherzentrale Saarland, das zweite wurde vom Arbeiterwohlfahrt Bundesverband durchgeführt. Die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden des Verbraucherschutzes ist ein großer Mehrwert für die Projektarbeit.

Dass unsere Förderprojekte auch bei den politischen Akteuren für Lob und Zuspruch sorgten, freut uns sehr. So gaben u. a. Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Katarina Barley, und Priska Hinz, hessische Staatsministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Interviews für unser Förderprojekt WEPiTIPP im Saarland. Bei unserem Fachtag für schulische Verbraucherbildung in Potsdam diskutierten u. a. Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesverbraucherschutzministerium, und Britta Ernst, Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, über die Chancen schulischer Verbraucherbildung. Und Dr. Sabine Sütterlin-Waack, Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein und viele weitere Landesverbraucherschutz- und Bildungsminister nahmen an Auszeichnungsveranstaltungen für unsere Verbraucherschulen des Verbraucherzentrale Bundesverbandes teil. Mit unserer Förderarbeit wollen wir auch zukünftig dort ansetzen, wo Verbraucherschutz besonderer Unterstützung bedarf. Mit bundesweiten nachhaltigen Projekten unterstützen wir Verbraucher, sich in der komplexen digitalisierten Konsumwelt zu orientieren.

Viel Freude beim Lesen unseres Jahresberichts.

Lukas Siebenkotten, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes
Ulrike von der Lühe, Stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsvorstandes
Manfred Westphal, Geschäftsführender Vorstand

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